Functional Training – Natürliche Bewegung statt monotones Krafttraining

Die Natürlichkeit der Bewegung

Klettern, Laufen, Springen, Schwimmen, Tragen, Aufheben usw. ist ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln. Jede dieser natürlichen Bewegungen haben wir intuitiv im Kindesalter gelernt, aber als Erwachsener größtenteils schnell wieder verlernt.  

Deshalb ist es wichtig natürliche Bewegungsformen wieder zu erlernen. Herkömmliche Fitness-Studios, also Orte an denen man eigentlich Bewegungsmangel entgegenwirken möchte, entwickeln sich aber häufig in eine andere Richtung. Sie sind vollgepackt mit Maschinen und High-Tech Equipment, welches nicht für natürliche und eigengesteuerte Bewegungen, sondern  ausschließlich für isoliertes Training einzelner Muskelgruppen, ausgelegt ist. Der Trainierende hat also keine Möglichkeit, seine körperlichen Fähigkeiten funktionell zu trainieren oder zu verbessern, die für das alltägliche Leben und auch für sportliche Erfolge unabdingbar sind.

Funktionelles Training – Kinetische Kettenreaktion 

Funktion bedeutet so viel wie Sinn oder Zweck. Funktionelles Training kann demnach als zweckmäßiges Training bezeichnet werden. Im Gegensatz zum klassischen Krafttraining, bei dem isoliert Muskeln trainiert werden, liegt der Fokus beim Functional Training auf dem Üben von komplexen Bewegungsformen, die  den Anforderungen des Alltags oder spezifischer Sportarten entsprechen. Um Bewegungsabläufe im Alltag oder Sport auszuführen, nutzt der Körper sogenannte kinetische Muskelketten. Das Konzept der kinetischen Kettenreaktion betrachtet alle an der Bewegung beteiligten Gelenke und Muskeln und beschreibt wie diese zusammenspielen, um eine komplexe Bewegung auszuführen. Das entscheidende dabei ist, dass nicht allein die Muskeln trainiert werden, sondern vordergründig die Bewegungsabläufe an denen sie beteiligt sind.  

 So finden sich Kernbewegungen wie Laufen, Springen, Hüpfen und Drehen als Grundelemente im funktionellen Training wieder. Für den Breitensportler stehen Bewegungen des täglichen Lebens wie Aufstehen, Aufrichten, Heben, Gehen und Tragen im Vordergrund. Von großer Bedeutung in allen Sportarten oder Alltagsbewegungen ist auch die Stabilisation von Gelenken und insbesondere der  Rumpfmitte, dem Körperkern (auch Core genannt), um von einer stabilen Mitte heraus optimal agieren zu können.  

Wenn traditionelles Krafttraining auf diese Kernelemente hin überprüft wird, so erfüllt es die Anforderungen an ein Functional Training nicht. Die Bewegungen an einer Maschine beschränken sich meist auf nur ein Gelenk und die Stabilisationsarbeit wird durch eine sitzende oder liegende Übungsausführung nicht gefordert. Dies entspricht unter physiologischen Ansatzpunkt kaum einer Bewegungsform in einer speziellen Sportart oder im Alltag.  

Um eine Trainingsumgebung für die vielseitigen Trainingsanforderungen optimal zu gestalten, ist es daher ratsam über die klassischen Kraft- und Cardiogeräte hinaus auch einen Functional Training Bereich zu schaffen. 

Hier sehen Sie, wie Sie in Ihrem Trainingsbereich auch auf kleinem Raum eine Functional Training Lösung integrieren können.